AST 2024: U17-Jungen haben erneut Nachsehen

57:70 gegen Griechenland

Nach der Auftaktniederlage der deutschen U17-Nationalmannschaft gegen Ägypten ging es für das Team von Bundestrainer Dirk Bauermann am zweiten Spieltag gegen Griechenland. Diese starteten mit einem Erfolg über China in das Turnier. Nach einem starken ersten Viertel, glitt das Spiel der deutschen Mannschaft im Laufe der zweiten Halbzeit aus der Hand und die U17-Jungen unterlagen mit 57:70 (11:11, 13:23, 14:20, 19:16).

Lange auf Augenhöhe

Für den aussetzenden Jervis Scheffs rückte Casper Vossenberg in die Starting Five. Neben ihm, die aus dem Auftaktspiel bekannten Julis Baumer, Marko Petric, Ivan Crnjac und Clemens Sokolov. In einer defensiv betonten Anfangsphase ging Deutschland nach Dreiern von Petric und Crnjac mit 6:2 in Führung. Die Griechen kamen in der Folge aber besser ins Laufen und hatten das Spiel binnen weniger Minuten gedreht (8:9). Das deutsche Team mit einem trotzdem mutigen Auftritt, der nach Kenan Reinharts Treffer von downtown mit einem 11:11-Stand in die Viertelpause ging. Auf Augenhöhe ging es zunächst weiter. Griechenlands Spielfreude kam weiterhin nur selten zur Entfaltung. Zudem verpassten die Griechen vermehrt Freiwürfe, was Deutschland nach Sokolovs Dreier zur Führung ausnutzte (20:19, 16.). Mit zunehmender Zeit kamen die physischen Vorteile der Griechen aber deutlicher zum Vorschein. Immer wieder ließen die U17-Jungen Offensivrebounds zu und fanden gegen den massiven Defensivblock in der Zone keine Lösungen (20:28, 18.). Auch zum Ende der ersten Halbzeit änderte sich dies nicht und das deutsche Team ging mit einem 10-Punkte-Rückstand in die Kabine (24:34).

Griechenland reifer

Nachdem Seitenwechsel zog Griechenland die Zügel weiter an und baute seine Führung ob der reiferen Spielanlage weiter aus (29:46, 24.). Auf der Gegenseite taten sich die Deutschen enorm schwer gute Looks zu kreieren. Ein kurzer 5:0-Lauf des DBB-Teams angeführt von den beiden Topscorern Crnjac und Petric zwang Griechenland zur Auszeit (34:50, 28.). Deutschland kam bis auf zwölf ran, konnte die griechische Antwort aber nicht abwenden (38:54). Zu Beginn des Schlussviertels lagen die Griechen komfortabel in Führung (38:57).  Beim deutschen Team war nun merklich die Luft raus. Probleme beim Rebound, paarten sich mir Abstimmungsschwierigkeiten, die Griechenlands Drangphase begünstigten (41:68, 35.). Zum Ende des Spiels kämpften sich die U17-Jungen aber wieder zurück ins Spiel und verkürzten mit 14:1-Lauf, der die Niederlage aber nicht abwenden konnte.

Foto: DBB/Felix Steiner